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Value Proposition Canvas: Wie du den Mehrwert deiner Idee optimal präsentierst

Value Proposition Canvas: Wie du den Mehrwert deiner Idee optimal präsentierst

Value Proposition Canvas? Was ist das?

Das Business Model Canvas zeigt eine kompakte und auf den Punkt gebrachte Version von deinem Businessplan. Oft ist es sogar eher ein Ersatz für den Businessplan. Das Value Proposition Canvas wiederum geht bei den zwei Aspekten Value Proposition (Mehrwert deiner Idee) und Customer Segment (Deine Hauptkunden) in die Tiefe.

Aus dem Buch „Value Proposition Design“ von Alexander Osterwalder et. al.

Das wirkt nun vielleicht erstmal Paradox – erstmal alles Zusammenfassen und dann wieder in die Tiefe? Wieso sollte man das tun?

Eine Eigenschaft von Experten auf einem Gebiet ist, dass sie extrem komplexe Themen in einfachen Worten wiedergeben und erklären können. Sie sind mit der Materie so gut vertraut dass Sie die Essenz der Thematik greifen, und so erklären können, dass Sie Ihr gegenüber gut versteht.

Habt ihr also eure Value Proposition bis ins kleinste Detail analysiert und „stichfest“ gemacht, dann könnt ihr die zwei Bereiche in eurem Business Model Canvas mit Worten füllen, die auf einer Analyse beruhen und damit nicht durch eine einzige Frage entkräftigt werden können. Gleichzeitig bereitet ihr euch damit auch auf Fragen von Investoren, Partnern und anderen vor.

Das Value Proposition Canvas und seine Einzelteile

Das Value Proportionen Canvas besteht aus zwei kleinen Diagrammen die einmal euren Kunden und einmal eure Idee repräsentieren.

Aus dem Buch „Value Proposition Design“ von Alexander Osterwalder et. al.

Dein Kunde (Customer)

Euer Customer hat in diesem Canvas drei Metriken die Ihr identifizieren müsst:

  1. Customer Jobs: Was tut euer Kunde den ganzen Tag?
    • Aus deinen Interviews mit deinen potentiellen Kunden könnt ihr diese Frage beantworten. Je besser du deinen Kunden kennst, umso besser kannst du identifizieren wie und wann du ihm helfen kannst.
  2. Pains: Wo schmerzt es deinen Kunden?
    • Diese Pains können in verschiedensten Farben und Formen daherkommen. Wo würde dein Kunde ein besseres Ergebnis erwarten? Welche Hindernisse muss dein Kunde jeden Tag überwinden? Welche Risiken geht dein Kunde ein?
    • Du solltest diese Pains bewerten, um zu Wissen welche Pains am meisten Schmerzen bereiten. Auf diesen sollte deine Lösung nämlich den Fokus setzen.
  3. Gains: Was bekommt dein Kunde aktuell im Austausch gegen diese Pains
    • Es ist nicht alles schlecht. Aktuell löst dein Kunde das vorhandene Problem auf irgendeine Weise. Deine Idee macht diese Lösung einfach noch besser und reduziert Pains.
    • Grins können ganz natürlich mit dem Job deines Kunden kommen, es gibt aber auch Gains auf die dein Kunde nicht unbedingt aus ist, versuch hier alles zu erfassen was geht.

Bewerte diese drei Metriken anschließend nach Ihrer Wichtigkeit. In der Reihenfolge die deine Bewertungen ergeben sollte auch bei deiner Lösung die Priorität liegen.

Dein Produkt (Product)

Nun da du deinen Kunden kennst ist es an der Zeit zu zeigen, wie dein Produkt diesem Customer hilft.

Auch hier gibt es drei Metriken, die nun in direktem Zusammenhang zu deinem Customer gestellt werden können.

  1. Products and Services: Was bietet dein Produkt oder deine Dienstleistung?
    • Genau wie dein Customer Jobs hat, hast du Produkte und Dienstleistungen.
    • Erfasse hier alles, was deine Idee so kann.
  2. Pain Relievers: Wie befreit deine Wundermedizin deinen Kunden von den Pains des Alltags?
    • Die Pains die dein Customer hat kennst du ja nun. Jetzt zeige wie deine Produkte/Dienstleistungen diese Pains auf wundersame Weise verschwinden lassen.
  3. Gain Creators: Wie sorgst du dafür dass die Gains die es schon gab stärker werden und sogar neue dazu kommen?
    • Was für neue Mehrwerte lieferst du? Sparst du dem Kunden mehr Zeit? Bringst du dem Kunden noch mehr Geld?

Der finale Schritt: der Fit

Der Fit beschreibt den Grad zu dem deine Daten über den Kunden und die Daten über dein Produkt aufeinander abgestimmt sind. Niemand kann einfach so alle Probleme eines Kunden aus dem nichts lösen. Sonst hätte es sicherlich schon jemand getan.

Du kannst jedoch dein bestes geben indem du dein Value Proposition Canvas noch mal genau unter die Lupe nimmst und alle Aspekte nochmal abgleichst.

Frage dich kritisch:

  • Löse ich wirklich die wichtigen Probleme meines Kunden?
  • Lasse ich vielleicht neue Pains entstehen?
  • Muss mein Kunde wegen mir auf bestimmte Gains verzichten?
  • Kenne ich meinen Kunden wirklich?

Vergiss dein Canvas nicht!

Am Ende ist ein Value Proposition Canvas nicht final. Passe dein Canvas an wenn du mehr über deinen Kunden lernst, wenn du neue Pains entdeckst oder dir plötzlich die geniale neue Idee kommt, mit der du deinen Kunden überglücklich machst!

Vor allem solltest du dich stärker mit dem Thema Value Proposition Design auseinandersetzen. Zum Beispiel mit dem Buch „Value Proposition Design“ von Alexander Osterwalder et. al. Dieser Blogbeitrag ist nur eine kleine Essenz des 323 seitigen Designmeisterwerks des Value Proposition Canvas Erfinders!

Online Marketing für Start-Ups: Mehr Sichtbarkeit durch SEO

Online Marketing für Start-Ups: Mehr Sichtbarkeit durch SEO

SEO nutzt die Ressourcen eines Start-Ups: Zeit und kein Geld

Wenige Start-Up Gründer haben ein vernünftiges Marketing Budget um Ihre Idee bekannter zu machen.

Was die einen als Nachteil sehen, kann für den anderen aber auch eine Chance sein. Denn wer kein Geld hat, muss kreativ werden, und mit Kreativität sind viele Gründer weiter gekommen als Geld sie je hätte bringen können.

An dieser Stelle kommt SEO dem Gründer gerade gelegen.

SEO steht für Search Engine Optimization (Suchmaschinenoptimierung) und beschreibt den Prozess, alles in seiner Macht stehende zutun, um bei Google tolle Rankings zu erreichen und damit viele Suchende auf seine Seite zu ziehen.

Das tolle: Google sucht bei der Wahl von Deutschlands nächstem Top Ranking nicht nach Geld oder einer monatlichen Zahlung, sondern lediglich nach qualitativen Inhalten.

Richtig! Du kannst diese Inhalte selbst erschaffen, sodass Google auf dich Aufmerksam wird und dafür sorgt dass du viel Aufmerksamkeit von vielen Menschen bekommst.

Wie kann ein Start-Up „SEO machen“?

Es besteht eine grundlegende Voraussetzung: Eine eigene Webseite.

Vorzugsweise eine, die nicht auf einem Baukastensystem wie Wix oder Jimdo basiert, da diese oft einfach nicht offen genug sind um alle Möglichen Tricks und Kniffe der SEO Welt anwenden zu können.

Auf der eigenen Webseite gilt es nun „Content“ zu erschaffen. Dieser „Content“ kommt in vielen Formen und Farben daher. Im Prinzip sind alle möglichen Arten von Texten auf eurer Webseite „Content“.

Um das ganze besser zu verbindlichen, nehmen wir einfach mal Bambus Zahnbürsten als Beispiel.

SEO für Bambuszahnbürsten: Stell dir vor, du bist das erste Startup, dass Bambuszahnbürsten verkauft

Die Texte die du nun über dein Produkt verfassen kannst können verschiedene Zwecke haben. Ich möchte dir an dieser Stelle zwei Arten vorstellen

1 – Optimierte Produkttexte

In deinem Onlineshop für Bambuszahnbürsten hat dein Produkt eine eigene Seite, und diese Seite zeigt wie bei eigentlich jedem Online Shop: Das Produkt, eine Kurbeschreibung, die Produkteigenschaften, und einen langen Produkttext.

In diesem Produkttext hast du nun massig Möglichkeiten viel gesuchte Keywords zu nutzen, damit Google darauf aufmerksam wird, dass du über dieses Thema schreibst.

In deinem Produkttext wird natürlicherweise oft das Keyword „Bambus Zahnbürste“ vorkommen, aber auch der semantische Kontext ist wichtig. Der semantische Kontext würde hierbei Wörter beinhalten wie „umweltfreundlich“, „BPA frei“, „ohne Plastik“ und vieles mehr.

2 – Blogbeiträge

In Blogbeiträgen kannst du viele Fragen beantworten, die sich die Welt (jedenfalls die, die Google nutzt) so stellt. Im Beispiel der Bambuszahnbürsten kannst du hier einen Beitrag verfassen in dem viele verschiedene Zahnbürsten getestet werden und die Vorteile und Nachteile der Bambuszahnbürste kompetent erklärt werden.

Ein weiterer Beitrag könnte sich allgemein mit Umweltfreundlichkeit beschäftigen. Auch polarisierende Themen können für dich nützlich sein. Zum Beispiel „Wie ginge es unserer Umwelt, wenn plötzlich die ganze Welt nur noch Bambus Zahnbürsten nutzen würde?“

Mit diesen Blogbeiträgen könntest du viele gute Rankings abgreifen und würdest alle Leute auf deine Seite ziehen, die sich diese, oder ähnliche Fragen stellen.

Jemand der sich über Bambus Zahnbürsten informiert, ist potentiell auch jemand, der sich eventuell bald eine Bambus Zahnbürste kaufen möchte. Mit Blogbeiträgen kannst du genau diese Leute erreichen.

Aber was, wenn niemand bei Google nach meinem Produkt sucht?

Stell dir vor, du hast deinen Bambus Zahnbürsten Shop im Januar 2015 eröffnet.

Wie du auf folgender Grafik siehst, hat sich zu diesem Zeitpunkt noch so gut wie niemand für Bambus Zahnbürsten interessiert. Das Suchvolumen ging gegen 0.

Suchvolumen von „Bambus Zahnbürste“ // KWFinder von mangools.com

Blogbeiträge und Texte werden ja eigentlich geschrieben, um Traffic abzugreifen, der bereits bei Google existiert.

Wenn du allerdings ein Start-Up gründest, ist es gut möglich, dass du noch eine weitere Rolle hast.

Sichere dir das Suchvolumen, das noch kommt

Im Januar 2015 hattest du eigentlich keinen Grund über Bambus Zahnbürsten zu schreiben, denn niemand hat danach gesucht. Das Online Marketing für dein Startup schaut sich wohl eher in Richtung Facebook Ads um, weil die Suchbegriffe einfach nicht gesucht werden.

Als Startup erschaffst du neue Suchbegriffe. Deine Innovation wird vielleicht sehr bekannt und dann gibt es viele Leute die danach suchen.

DEIN VORTEIL: Du weißt als aller erster von deiner Idee.

Mit Optimierten Texten kannst du dir eine Monopolstellung für deine Thematik sichern.

Das heißt wenn die Welt dann Interesse an Bambuszahnbürsten bekommt und alle Ratgeber und Drogeriemärkte anfangen darüber zu schreiben besetzt du den aller ersten Platz bei Google und bist dort schwer wieder wegzubekommen. Dieser erste Platz ist so unglaublich wertvoll, weil die Menschen, wenn Sie auf deinen Link klicken, gerade auf der Suche nach genau deinem Produkt sind. Die Folge – unrealistisch hohe Conversion Rates.

Willst du also Menschen genau dann erreichen, wenn die am offensten für dein Produkt sind, solltest du dich definitiv mit SEO für dein Unternehmen auseinandersetzen.

Wenn du dich weiter mit dem Thema Online Marketing für Startups auseinandersetzen möchtest, schaue dir doch diesen verständlichen Anfängerguide an.

Durch schlaue Ziele zum erfolgreichen Startup

Durch schlaue Ziele zum erfolgreichen Startup

S.M.A.R.T. Goals – Intelligente Ziele

Wer sich schon einmal ernster mit Projektmanagement oder auch Persönlichkeitsentwicklung befasst hat stößt zwangsläufig mal auf den Begriff „SMART Goals“ (INTELLIGENTE Ziele). Als Startup hast du die Erreichung bestimmter Ziele immer im Hinterkopf. Egal ob es nun die Anzahl deiner Follower, das Geld auf deinem Konto oder ein Investment in dein Startup ist. Als Gründer hast du diese Ziele entweder im Hinterkopf, in deinem Planer oder auf einem Trello Board. 

In diesem Artikel werde ich dir zeigen – wie du deine Ziele schneller und besser erreichst, in dem du deine Ziele optimierst!

Der Begriff ist nicht einfach ins Deutsche zu übersetzen, da das Wort SMART hierbei ein Akronym ist und die 5 Grundpfeiler intelligenter Ziele definiert.

S – Specific

Spezifisch – Dein Ziel sollte genau sein und keinen Raum für Interpretation lassen. 

Viel Geld  -> 5000€ Umsatz Brutto im Monat

M – Measurable

Messbar – Dein Ziel sollte genau gemessen werden können. Dein Glück ist beispielsweise schwerer zu messen als die Anzahl der Besucher die deine Webseite monatlich erhält.

A – Achievable 

Erreichbar – Dein Ziel sollte für dich im Rahmen des möglichen sein. Wenn du in der letzten Woche 100€ verdient hast, dann ist ein Ziel von 10.000€ für die nächste Woche vielleicht ein wenig unrealistisch – selbst mit einem Lottoschein. In der nächsten Woche 150€ zu verdienen wäre allerdings sehr erreichbar und auch eine tolle Steigerung von 50%.

R – Relevant

Relevant – Dein Ziel sollte eine bestimmte Wichtigkeit und Nachhaltigkeit haben. Wenn dein ultimatives Ziel ist einen Audi A5 zu fahren, dann kannst du das selbst mit nur 500€ im Monat sicherlich erreichen. Aber in welche Wohnung fährst du dann nachhause? Wie läuft dein Tag ab? Wie ist deine Beziehung zu den Menschen die dir im Leben wichtig sind und wo fährst du mit dem Auto überhaupt hin? Dein Ziel sollte eine allgemeine Verbesserung in deinem Leben mit sich bringen, die dir langfristig einen Mehrwert bietet.

T – Time Bounded

Zeitgebunden – Versehe dein Ziel mit einer Deadline. Auch diese Deadline sollte für dich erreichbar sein. Solltest du deine Deadline nicht erreichen, setze eine neue Deadline. Erreichst du dein Ziel früher – setze dir ein neues Ziel.

Wenn du als Gründer nun deine smarten Ziele definiert hast ist dein Erfolg als Gründer damit noch lange nicht garantiert. Ich würde aber behaupten du bist schonmal ein Stück näher dran. 

Startup Ziele erreichen – die richtige Ausdrucksweise machts’

Der Author Brian Tracy rät in seinem Bestseller „Goals“, dass du dir eine Liste von 10 Zielen erstellen solltest die du bis zum heutigen Tage im nächsten Jahr erreichen möchtest. Dabei solltest du nicht einfach schreiben: „Ich will bis zum nächsten Jahr Millionär sein“, denn zum einen wäre dies kein schlaues Ziel, da es nicht spezifisch und messbar ist. Zum anderen empfiehlt der Author deine Ausdrucksweise anzupassen um mit einem stärkeren Mindset an dein Ziel zu gehen. Erstelle dir eine Notiz oder einen Kalendereintrag für Heute in einem Jahr. Nun schreibe dir deine 10 schlauen Ziele so auf als hättest du Sie schon erreicht: „Ich verdiene 5000€ Netto im Monat“. Diese Ausdrucksweise hat einen stärkeren positiven Einfluss auf dein Mindset und deine Motivation, da ein Ziel damit an einem bestimmten Punkt steckt, und du diesem Punkt Tag für Tag näher kommt. Wenn du allerdings sagst: „Ich will bis zum nächsten Jahr Millionär sein“, liegt dieses Ziel immer wenn du diesen Satz liest, genau ein Jahr in der Zukunft.

Deine Ziele sollten so flexibel wie dein Startup sein

Genau so wie ein Business Model Canvas sollte deine Ziele sich anpassen, sobald du neue Dinge lernst die einen Einfluss darauf haben. Nehmen wir als Beispiel nun einmal folgendes Ziel in einem Jahr: „Unsere Instagram Seite hat 100.000 Follower“. Sagen wir nun praktischerweise deine Instagramseite hat zum aktuellen Zeitpunkt 48.000 Follower. Dann müsstest du jede Woche 1.000 Follower generieren um dein Ziel zu erreichen. Wenn du in der nächsten Woche nun aber nur 100 Follower erreichst, solltest du dein Ziel entsprechend runterschrauben. Läuft die nächste Woche dann aber so grandios dass du 2.000 Follower mehr generierst, dann schraube dein Ziel ordentlich. So sorgst du dafür dass unrealistische Ziele zu realistischen Zielen werden und zwangsläufig werden damit auch zu kleine Ziele zu angemessen übertriebenen Zielen. 

SMARTe Ziele sind sicherlich nicht alles was ein Startup oder Gründer für den selbstständigen Erfolg braucht. Aber uns von How2Startup haben SMARTe Ziele bei unseren Erfolgen unterstützt und wir hoffen dass du auch dieses tolle Erlebnis machst.