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Selbstständig als Student: Vorteile, Gefahren und unschlagbare Argumente

WARNUNG: Klarer Fall von Eigenmeinung

Dieser Beitrag wurde von Menschen geschrieben, die selbst neben dem Studium gegründet haben, und berichtet über all die positiven Erfahrungen die daraus resultierten. Wir wollen Impulse geben, aber mach deine Lebensentscheidungen bitte nicht abhängig von einem einzigen Blogbeitrag.

Mehr! Live!

Am 3. März veranstalten wir in Bremen unseren ersten Start-Up Vortragsabend mit dem Thema: „Gründen als Student“. Wenn du also in der Gegend bist und mehr zu dem Thema Wissen möchtest, komm doch vorbei!

Aller Anfang ist schwer

Wer als Student irgendwann entweder auf eine tolle Idee kommt oder mit einem besonderen Skill ein wenig Geld nebenbei verdienen möchte, der stößt schnell auf Grenzen und Regularien. Im ersten Moment legen diese einem unnötige Steine in den Weg. Einzelunternehmen, Steuererklärungen, Angebote und Rechnungen werden nun Dinge die man selbst verwalten muss, und nicht einfach mal gehört hat. Dem finanziellen Risiko stehen auch große finanzielle Chancen entgegen sowie die Freiheit, seine Arbeit dann zu erledigen wann man möchte. 

Die Chancen und Möglichkeiten machen das Gründen als Student umso attraktiver.

Gründen als Student: Weniger ist mehr. 

Das mag nun vielleicht vom ersten Eindruck her etwas komisch klingen, aber es ist ein unglaublich großer Vorteil als Student beim Gründen wenig zu haben. Damit meine ich nicht deinen Kontostand oder jegliche andere finanzielle Situation. Wenn du dich mit jemandem vergleichst, der 10 Jahre älter ist als Du, wirst du auch schnell sehen, dass ein normales Arbeitsleben sehr viel mehr Verantwortung mit sich bringt als deine studentischen Verpflichtungen. Mit einem wachsenden Einkommen wachsen auch deine monatlichen Kosten. Man möchte eine größere Wohnung, ein schöneres Auto, einen besseren Handyvertrag weil 10 GB LTE es einfach nicht mehr bringen, wenn man auf dem Weg ins Büro Netflix streamen möchte.

Das Klischeehafte „arme“ Studentenleben ist deine ultimative Waffe im Kampf gegen ein langweiliges Arbeitsleben.

All diese Phasen hast du als Student wahrscheinlich noch nicht durchgemacht, sodass die Auswirkungen geringere Konsequenzen nach sich ziehen, wenn du mal ein Startup Projekt gegen die Wand fährst.

Freebies everywhere: Vorteile als selbstständiger Student.

Tools, Hardware und Beratung. Als Student bekommt man viele Dinge, die eigentlich viel Geld kosten vergünstigt oder sogar umsonst. Beispielsweise gibt es in diversen Online Shops, wie zum Beispiel notebooksbilliger.de Studentenrabatte oder einen eigenen „Campus-Store“.

Auf der Softwareseite kann man sogar noch stärker profitieren. Viele Universitäten haben Kooperationen die es den Studenten ermöglichen die richtigen Tools zu nutzen. Warum wird dir der Einstieg in die teuren Tools als Student vereinfacht? Wer sich als Student in ein Tool von Adobe verliebt oder mit seinem rabattierten Laptop super zufrieden ist, wird als hochverdienender Akademiker hoffentlich wieder auf diese Produkte und Services zurückgreifen – damit steigern die Unternehmen also den Customer Lifetime Value. Eine tolle Strategie, über die du bei deiner nächsten Start-Up Idee vielleicht auch nachdenken solltest.

 

Lernen: Wer hat mehr Zeit zum Lernen als ein Student?

Als Student bist du natürlich im Normalfall eingespannt von deinen Universitären Leistungen, viele deutsche Universitäten bieten mittlerweile aber auch gründungsorientierte Kurse und Module. So kannst du dein Studium gezielt darauf ausrichten, deine eigene Karriere nach vorne zu bringen. Zu den spezifischen Möglichkeiten erkundigst du dich am besten direkt bei deiner Universität.

Ein unglaublicher Vorteil ist deine Möglichkeit neben dem Studium Geld zu verdienen und gleichzeitig zu lernen: Werkstudentenjobs! Werkstudentenjobs sind eine unglaublich gute Möglichkeit sich neue Kenntnisse anzueignen während man ein bisschen Geld verdient und auch noch einen Einblick in eine interessante Branche bekommt. Wenn du deine Erfahrung maximieren willst, such dir am besten einen Werkstudentenjob in einer relativ kleinen Firma oder sogar einem Startup. Indem du den Abstand zwischen dir und der Geschäftsführung so klein wie möglich hältst, kannst du wertvolle Einblicke in den Alltag eines waschechten Gründers bekommen. Hier kannst du vielleicht sogar direkt nach dem Studienabschluss einsteigen und übernommen werden – also falls du noch mehr Erfahrung sammeln möchtest, können sich hier spannende Möglichkeiten ergeben.

Selbstständig als Student: Das Risiko ist immer vorhanden.

Auch wenn das Risiko beim Gründen als Student niedriger ist, als in fast allen anderen Lebensphasen, ist es immer noch vorhanden. Das Gründen ist oft initial mit Verlusten verbunden und kostet obendrauf auch noch viel Zeit. Im schlimmsten Fall können dein Studium und deine Noten darunter leiden oder deine Idee fliegt und du merkst, dass du das ganze eh gar nicht mehr brauchst.

Das Gründen muss aber vor allem im Jahre 2020 nicht immer mit großen Kosten verbunden sein. Das Internet und die digitale Welt ermöglicht es uns Mehrwerte augenscheinlich aus dem Nichts zu erschaffen. Große Apps fangen oft mit kleinen Ideen von einzelnen Personen an.

 

TL;DR: 5 unschlagbare Argumente für das Gründen als Student

  • Dein Erfolg liegt komplett in deiner Hand.
  • Günstigere Studentische Krankenversicherung.
  • Du hast wenig bis nichts zu verlieren.
  • Du baust wertvolle Erfahrungen und Skills auf, die dir auch als Arbeitnehmer helfen.
  • Vergünstigungen bei Notebooks, Services und Software.

 

FAZIT

Während man sich viele Gedanken machen kann ist folgendes doch klar